Selbstliebe

Was ist denn nun Selbstliebe?

(& 8 Tipps sie zu pflegen.)

 

Sich selbst zu lieben ist auf jeden Fall etwas völlig anderes als die ganze Zeit um sich selbst zu kreisen. Selbstliebe bedeutet nicht wie ein Narziss die eigene Eitelkeit zu pflegen, um sich dann einem Publikum zur Schau zu stellen.

Nicht selbstverliebt sollten wir sein, wohl aber uns selbst der beste Freund, den wir haben könnten. Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst – da kann man bei manchem Zeitgenossen, der allzu hart mich sich selbst umgeht, beinahe Angst bekommen. Selbstliebe ist vor allem Wohlwollen, Pause machen, die Seele nähren, genau hinschauen was uns Energie gibt. Was tut uns gut, gibt uns Kraft? Wovon benötigen wir mehr in unserem Leben? Was saugt uns aus, und wir können es vermeiden? Denn nur, wenn es uns selbst gut geht, dann können wir eine gute Ehefrau, eine gute Mutter, den Eltern ein Stütze und unserer Arbeit ein guter Diener sein. Und zwar mit Freuden!

Selbstliebe heißt auch das anzunehmen, was mein Realbild von meinem Idealbild trennt. Innerlich wie äußerlich, und genau das „zärtlich zu umarmen“ wie Anselm Grün das einmal so schön fomuliert hat. Wir alle haben Eigenschaften, die wir nicht so gerne mögen. Benennen können wir diese meist am Besten, wenn wir sie an anderen erkennen. Hilfreicher als diese zu verdammen ist es, wenn wir uns klar machen, dass in jeder „schlechten“ Eigenschaft auch etwas Gutes steckt. Wer zum Beispiel viel mit seinem Körper hadert, der verschwendet wahnsinnig viel Energie!

Zugegeben: Für mich gehört zur Selbstliebe auch Style, das äußerliche Wohlbefinden. MakeUp, Modetrends, Schuhe, Taschen… Für viele mag das vielleicht oberflächlich klingen, als würde es keine anderen Probleme geben. Doch natürlich! Aber wenn es meinem Wohlgefühl hilft, dass ich mein Spiegelbild gerne betrachte. Na dann habe ich Freude und bin zufrieden. Und in zufrieden liegt wörtlich der Frieden, dann bin ich friedlich.

Von Sabine Asgodom habe ich dazu ein schönes Zitat gehört: „sich hübsch machen“, kann ein Meilenstein auf dem Weg der „Heilung“ sein.

 

 

8 Tipps, die Dich zu mehr Selbstliebe führen

 

1.

Entscheide Dich dafür, wichtig genug für Deine volle Aufmerksamkeit zu sein. Wenn Du etwas tust und sehen kannst, dass es auch funktioniert, werden Veränderungen leichter. Dein Denken wird positiver, Dein Selbstvertrauen steigt und Du wirst Dir erlauben, immer wieder neue Dinge zu tun.

 

2.

Gib Dir in Deinem Leben genügend Platz. Triff Verabredungen mit Dir selbst, um für Dich zu tun, was Dir wichtig erscheint: Dein Sport, Dein Hobby, Deine Lesezeit, Deine Spazierzeit. Gib Dir einen Platz in Deiner Wochenplanung!

 

3.

Beginne mit kleinen Minimäuseschritten, und gehe in Deinem Tempo immer weiter. Es gibt kein Ziel, außer der Freude, Dich Dir selbst hier und jetzt mal wieder zu gönnen.

 

4

KISS Keep it simple and soft. Fang mit etwas Einfachem an. Behandle Dich sanftmütig. Sei geduldig mit Dir. Und falls das Muffensauen vor dem Neuen kommt, sage Dir sanft: “Bei mir bist Du in Sicherheit.”

 

5

Sei konsequent. Wenn Du eine neue Gewohnheit für Dich etablieren möchtest, dann erlaube Dir anfangs keine Ausnahmen! Es stimmt:

Eine tägliche Gewohnheit zu etablieren benötigt etwa 3 Wochen.

Eine wöchentliche Gewohnheit zu festigen bedarf ca. 3 Monate.

 

6

Unterstützer helfen natürlich! Du kennst das: wenn Dich Deine Freundin zum wöchentlichen lauf abholt, fühlst Du Dich verpflichtet – auch wenn es mal regnen sollte.

 

7

Mach Dir einen Spaß daraus. Wenn Dir ein RendezVous mit Dir selbst anfangs komisch vorkommen sollte, dann sei komisch! Albere herum, mach Blödsinn, nimm Dich bloß nicht ZU Ernst.

 

8

Feiere Deine Erfolge. Ja auch die Kleinen. Erinnere Dich an Deine Leistungen. Zelebriere den Haken, den Du auf Deiner persönlichen ToDo-Liste machen kannst. Schenk Dir etwas. Ja, es verdient eine Belohnung, wenn Du z.B. drei Wochen ohne Ausnahme morgens Deine Rückengymnastik gemacht hast!

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