Eine Selbstermutigung zur Neugierde

Psychologen haben folgende 5 Tipps für uns, wie wir unsere Neugierde, und damit auch unsere Eigenmotivation, erhalten können:

  1. Entdecken Sie Ihre Umgebung und beobachten Sie sie. Es lohnt sich möglichst lange bei einem Thema zu bleiben, das Sie interessiert. Dabei führen die Antworten auf bereits gestellte Fragen immer wieder zu neuen Herausforderungen. Im Zuge dessen schüttet der Dopamin aus, was Sie weiter antreiben wird.
  1. Wenn Ihnen etwas Angst macht, aber Sie dennoch neugierig sind, lässt die Furcht irgendwann nach. Suchen Sie in dieser Situation Punkte, die Sie reizen, und schenken Sie ihnen Aufmerksamkeit. Die Neugier ist der Gegenpool zur Angst und lässt Sie die schönen Seiten einer Situation erkennen.
  1. Schenken Sie dem Unbekannten Aufmerksamkeit, denn so werden Sie selbst langweilige Situationen, wie das Warten an einer Haltestelle zu etwas Interessantem. Suchen Sie nach kleinen Details, die anderen vielleicht entgehen. Wenn es die Situation erlaubt, können Sie auch ein Gespräch mit einer anderen Person an der Haltstelle beginnen.
  1. Alles wird ein wenig aufgepeppt, wenn Sie in einer Situation etwas Bekanntes entdecken. So fördern Sie das Gefühl, dass Ihr Wissensbereich sich erweitert und Sie die Welt besser verstehen. Auch die umgekehrte Taktik funktioniert: Erforschen Sie ein bekanntes Gebiet und suchen Sie darin nach unbekannten Elementen. Wenn Sie diese gefunden haben, steigt Ihre Motivation.
  1. Konzentrieren Sie sich vollkommen auf das, was Sie tun. Ein solch fokussiertes Erleben kann uns in einen sogenannten Flow-Zustand führen. In diesen Momenten sind wir völlig in etwas versunken und erfahren eine starke Befriedigung in dem, was wir tun.

Vince Ebert widmete dem Thema ein ganzes Buch: „Bleiben Sie neugierig!“

Aus dem Inhalt:

Wieso sollte man betrunken lieber Auto fahren, statt zu Fuß zu gehen? Und warum müsste King Kong eigentlich zur Rückengymnastik? Naturwissenschaft trifft Komik, eine Kombination mit Sprengstoff für unser Gehirn. Von wegen Chemie ist trocken. Und von wegen Physik besteht nur aus Formeln, die man nicht versteht. In der ARD-Sendung «Wissen vor acht–Werkstatt» stellt sich der Diplom-Physiker und Kabarettist Vince Ebert mit Leib und Seele jedem noch so skur­rilen naturwissenschaftlichen Phänomen: Warum schmeckt ein Earl Grey auf dem Gipfel des Mount Everest nicht, und warum stehen wir ständig im Stau, Ameisen hingegen nie? Verblüffende Antworten auf ungewöhn­liche Fragen unseres Alltags. Beste Unterhaltung zum Staunen, Wundern und Dazulernen, für Wissensdurstige aller Altersklassen. Und vor allem: für alle Hasser der Naturwissenschaften, denn ab jetzt haben sie den Durchblick.

„Das Geheimnis des Genies ist es, den kindlichen Geist bis ins hohe erwachsenen Alter mitzunehmen, einfach niemals seine Begeisterung und Neugierde verlieren.“                                              (Aldous Huxley)

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